Neuer Kurs zum Naturerlebnisbegleiter startet im Januar 2022

Stand: 09/15/2021
Ökosystem Weinberg – verstehen, erleben und vernetzen
Achter Kurs zum Naturerlebnisbegleiter startet im Januar 2022. Die zukünftig zweijährige Ausbildung wird erstmals im „Hybridformat“ angeboten und richtet sich auch an Interessierte aus angrenzenden Weinanbaugebieten mit Steillagen.

Die Qualität des Weins und die besondere Situation des Anbaus in Steil- und Terrassenlagen machen Flusstäler zu ganz besonderen Weinanbaugebieten. Die uralte Weinkulturlandschaft mit ihren faszinierenden Landschaftselementen hat eine Vielzahl von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen hervorgebracht. Sie sind die Basis für den Erlebniswert der Landschaft und den Wirtschaftsstandort. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist damit die Lebensgrundlage für kommende Generationen.
Unter der Federführung des DLR Mosel will das Projekt „Lebendige Moselweinberge“ das Wissen um den ökologischen Wert und die biologische Vielfalt der Weinberge weitergeben. Die Weiterbildung zur Artenvielfalt mit dem Abschluss „Naturerlebnisbegleiter“ ist dabei seit 2014 ein wichtiger Baustein der „Lebendigen Moselweinberge“. Bereits 170 Naturerlebnisbegleiter bereichern das Moselgebiet, aber auch die Nachbartäler - als Fachleute, Akteure und Multiplikatoren für mehr biologische Vielfalt.

Neues Konzept – wir werden digital!

Die zukünftig zweijährige Ausbildung wird erstmals im „Hybridformat“ angeboten - also einer Kombination aus Online-Schulungen, Workshops und Exkursionen in Präsenz. Das Online-Format bietet den Teilnehmern eine höhere Flexibilität und Standortunabhängigkeit. Im Kurs geht es nicht nur um Mosel-Weinberge, alle Lerninhalte lassen sich auf die angrenzenden Weinanbaugebiete mit Steillagen übertragen.

Ziel der Ausbildung

Teilnehmer erhalten ein Grundwissen zur Entstehung von Natur, Landschaft und Weinbau sowie über Kommunikation und Methodik. Der Kurs vermittelt neben naturkundlichen Grundlagen auch Kenntnisse über das vielfältige Wirken des Menschen in der Landschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der biologischen Vielfalt in der Weinanbauregion.
In rund 100 Stunden vermitteln Referenten von der Universität Trier, der ADD, der SGD Nord, dem Julius-Kühn-Institut und dem DLR Mosel jeweils von Januar bis Juli 2022 und 2023 die fachlichen Grundlagen. Am Ende der Ausbildung steht zur Erlangung des Zertifikats eine praktische Prüfung, bei der beispielsweise die Ausarbeitung einer detaillierten Gästeführung oder eines Projektes zur Förderung der biologischen Vielfalt vorzulegen sind.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel: Sabine Schneider, Tessenowstr. 6, 54295 Trier, Telefon 0651 9776-210 (vormittags), sabine.schneider@dlr.rlp.de oder Martina Engelmann-Hermen, Gartenstraße 20, 54470 Bernkastel-Kues, Telefon 06531 956-156, Martina.Engelmann-Hermen@dlr.rlp.de

NEB22_23.pdfNEB22_23.pdf
Download:


Martina.Engelmann-Hermen@dlr.rlp.de      drucken nach oben  zurück